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Dr. Heléna Huhák am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte

Im Oktober freuen wir uns, Dr. Heléna Huhák als Fellow am Historischen Seminar der Universität Zürich begrüssen zu dürfen. Sie wird am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte zu Gast sein. Das Short-Term Fellowship wird von der Ungarn-Stiftung finanziert.

Heléna Huhák promovierte 2021 in Geschichte an der Eötvös-Loránd-Universität Budapest. Sie ist Research Fellow am Institute of History des Research Centre for the Humanities in Budapest. Von 2010 bis 2017 arbeitete sie als Museologin am Holocaust Memorial Center in Budapest. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf persönlichen Quellen des ungarischen Holocaust, der Alltagsgeschichte sowie der Sozialgeschichte von Deportierten in Konzentrations- und Zwangsarbeitslagern. Aktuell widmet sie sich Holocaust-Tagebüchern von Frauen und der geschlechtsspezifischen Rekonstruktion von Selbstverständnis unter extremen Bedingungen. Ihre demnächst erscheinende Monographie „Hungarian Jewish Women's Diaries from Sömmerda: Camp Fantasies" basiert auf einem systematisch erschlossenen Korpus von Lagertagebüchern, die während der Deportation und Zwangsarbeit entstanden.

Wir freuen uns auf den Austausch und heissen Dr. Huhák im Oktober herzlich willkommen!

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