Zitierformat für auf künstlicher Intelligenz basierende Tools
Die Verwendung von KI-basierten Tools zum Absolvieren von Leistungsnachweisen oder Teilleistungsnachweisen ist im Rahmen der Vorgaben des Historischen Seminars grundsätzlich erlaubt, wenn die Dozierenden oder Betreuungspersonen dies nicht explizit – ganz oder teilweise – verbieten.
Bei einer erlaubten Verwendung muss diese in jedem Fall – zusammen mit einer Angabe über die Details der Nutzung (Prompts etc.) – transparent gemacht werden. Andernfalls wird sie analog zum Plagiat und im Sinne des Ghostwriting als bewusster Betrugsversuch gewertet.
Wenn von KI-Tools generierte Elemente direkt in die Arbeit eingearbeitet werden, sind diese mittels Fussnoten auszuweisen. Grundsätzlich wird der erste Prompt zitiert. Details zum generierenden Prozess können in der Tabelle im Anhang festgehalten werden.
Prompt: [Eingegebener Prompt], [Verwendetes KI-Tool (Versions-Nummer)], [Datum], <[Webseite des KI-Tools]>.
Beispiel
Prompt: Erstelle ein einfaches Ablaufdiagramm: Ratsprotokoll → Abschrift im Kopialbuch → Edition von 1898 → digitale Reproduktion. Schwarze Schrift, weisser Hintergrund, keine zusätzlichen Elemente., ChatGPT 5.6, 30.08.2026, <https://chat.openai.com/>.
Um korrekt zitieren zu können und die Nachprüfbarkeit sicherzustellen, wird empfohlen, den gesamten im Rahmen der Arbeit verwendete Chat-Verlauf lokal zu speichern und während dem Arbeitsprozess eine fortlaufende Tabelle mit den genutzten KI-Tools anzulegen. Auf Verlangen des:der Dozierenden ist diese Tabelle (DOTX, 81 KB) als Teil des Anhangs in die Arbeit einzufügen.
Beispieltabelle genutzte KI-Tools
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KI-Tool |
Anwendung |
Betroffene Kapitel |
Kommentare |
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ChatGPT 5.6 |
Brainstorming, Korrektorat |
Ganze Arbeit |
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SciSummary |
Artikelzusammenfassungen |
Ganze Arbeit |
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DeepL |
Übersetzungen |
Ganze Arbeit, vor allem Quellenbestand XY |
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Konsensus |
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Thema: Mikrogeschichte |
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