Das Oral-History-Archiv am Lehrstuhl hat zum Ziel, eine Sammlung unabhängiger Quellen zur jüngeren Geschichte Osteuropas aufzubauen. So entsteht eine nachhaltige, offene Forschungs- und Lehrressource zur sozialen Realität Osteuropas. Im Fokus stehen dabei besonders marginalisierte Gemeinschaften, um Menschen eine Stimme zu geben, die in der historischen Forschung selten berücksichtigt werden.
Die Interviews bieten eine innovative, ethisch verantwortete Methode, um empirisch fundierte Forschung zu Osteuropa zu ermöglichen, auch und gerade zu Regionen, in denen Forschung vor Ort nur bedingt möglich ist.